Gewinner Deutscher Buchpreis 2010

4 Okt

Seit sechs Jahren wird zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse der Deutsche Buchpreis im Kaisersaal des Frankfurter Römer verliehen. Jeder Verlag durftet zwei vielversprechende Romane einreichen, woraus die Jury, bestehend aus Julia Encke (FAZ), Jobst-Ulrich Brand (Focus), Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin), Ulrich Greiner (Die ZEIT), Burkhard Müller (SZ), Ulrike Sander (Osiandersche Buchhandlung, Tübingen) und Cornelia Zetzsche (Bayerischer Rundfunk), schlussendlich sechs Werke auswählte, die es von der Longlist (20 Titel) auf die Shortlist schafften. Dem Sieger winken nicht nur 25.000 Euro Preisgeld, sondern insbesondere die Chance, dass ausländische Verlage darauf aufmerksam werden.

Dieses Jahr geht der Preis, sehr überraschend, an Melinda Nadj Abonji mit „Tauben fliegen auf“. Die Jury betonte in ihrer Begründung vor allem die Wichtigkeit der Thematik „Immigration“. Ausschlaggebend für die Autorin, dieses Buch zu schreiben,war das Bestreben der Schweizer Volkspartei, Ausländern die Einwanderung weiter zu erschweren. Ein Buch mit ausnehmend schöner Sprache, Bildern von unglaublicher Intensität und eine Autorin, von der man hoffentlich noch mehr hören wird.

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