Adventskalender II

11 Okt

Heute entdeckt: Der Glückskeks-Adventskalender von Wunschkeks. 24 Kekse, gefüllt mit dem Text, den ihr für jeden einzelnen aussuchen und gestalten könnt. Alle werden einzeln verschweißt und gekennzeichnet, so dass man am Ende auch weiß, welcher Keks für welchen Tag geplant ist.  Man kann also auch einfach eine ganze Geschichte in kleine Teile zerlegen. Wem 54 Euro zu teuer sind (ehrlich gesagt kenne ich niemanden, der annähernd so viel für einen Adventskalender ausgeben würde😀 ), kann sie auch mit ein bisschen Aufwand einfach selber machen.

Für ca. 40 Stück  braucht ihr:

– 6 Eiweiß
– 120 g Puderzucker
– 90 g zerlassene Butter
– 120 g Mehl
– geriebene Zitronenschale

 

Schlagt das Eiweiß, bis es leicht schaumig wird, und gebt dann die zerlassene, abgekühlte Butter, Zitronenschale, Puderzucker sowie eine Prise Salz dazu. Rührt am Ende vorsichtig das Mehl unter und heizt den Ofen auf 180° Grad vor (Ober-/Unterhitze, keinesfalls Umluft!). Wenn ihr es etwas weihnachtlicher möchtet, könnt ihr auch etwas Bittermandelaroma und Zimt zugeben. Eure 24 Zettelbotschaften umhüllt ihr am besten mit Alufolie oder schweißt sie ein, sonst sind es am Ende nur noch labberige,vor Fett triefende Schnipsel😉

Jetzt kommt der schwierige Teil… Nehmt euch ein Blatt Backpapier und malt auf eine Seite drei Kreise mit ca. 8 bis 9 cm Durchmesser. Dreht das Papier um, so dass die bemalte Seite unten liegt. Verteilt nun mit einem Messer 1,5 Teelöffel Teig auf die Kreise und schiebt sie für ungefähr vier Minuten in den Ofen. Die Kekse dürfen nur am Rand minimal braun werden, dann müsst ihr sie sofort herausholen und vom Boden lösen. Legt den Zettel in die Mitte, klappt die Kekse zusammen (seeeehr heiß, aber wenn man wartet, sind sie umgehend hart), drückt sie etwas zusammen und knickt sie in der Mitte, so dass die typische Glückskeksform entsteht (man kann sie beispielsweise einfach über einen Tassenrand legen). Wenn ihr mögt, schiebt sie noch einmal kurz zum Nachbräunen in den Ofen. Das verbessert den Geschmack erheblich. Klingt alles etwas langwierig, aber nach ein paar Blechen läuft es wie von selbst. Wenn ihr zu zweit arbeitet oder einfach auch so super schnell seid, könnt ihr natürlich mehrere Kreis aufmalen und fünf oder sechs Kekse auf einmal backen. Erfahrungsgemäß schafft man allein drei Stück, bevor sie kalt werden und euch unter den Fingern zerbröseln.

Um die Kekse haltbar zu machen, müsst ihr sie natürlich verpacken. Am besten eignen sich dafür Zellophantüten, die ihr in unterschiedlichen Größen bekommen könnt. Alufolie klappt bestimmt auch, sieht aber natürlich weniger schön aus. Und schon habt ihr ungefähr 50 Euro gespart und abgehärtete Fingerspitzen😉

5 Antworten to “Adventskalender II”

  1. fitundgluecklich Oktober 11, 2010 um 3:38 pm #

    das ist eine geeeeniale idee, vielen vielen dank!! ich mache meinem freund immer einen adventkalender, und so etwas wäre neu!!! wenn ich das heuer mache dann verlink ich zu dir meinen blogpost (den es sicher geben wird ;-)) lg Ulli

  2. dyabollo Oktober 16, 2010 um 11:04 pm #

    tolle Idee!!! werde ich nachmachen! Übrigens: wie kann ich deinen Blog verfolgen? würde dich auch in meinem Blogroll eintragen wenn ich darf🙂

    • Schneewittchen Oktober 16, 2010 um 11:31 pm #

      Klar darfst du😀 Du kannst meinen Blog entweder via Twitter verfolgen oder indem du die Beiträge abonnierst (ganz unten rechts irgendwo). Ich seh mir deinen Blog morgen auch mal genauer an, jetzt geh ich erstmal ins Bett (nachdem ich überall nach Stöckchen gesucht habe, jaja😀 ). Das zweite Buch von Hirschhausen ist übrigens auch gut😉 Bis dann!

Trackbacks/Pingbacks

  1. T-23. Adventkalender « FIT & GLÜCKLICH – ein Experiment - Dezember 1, 2010

    […] einen gekauften Schokoadventkalender bekommen), und heuer waren es Glückskekse!! Hab die Idee von hier. Dagmar hats dann mit mir umgesetzt!! (Danke […]

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